Botulinustoxin (Botox) ist eine bakterielle muskellähmende Substanz, die geeignet ist zur Behandlung von Erkrankungen der Harnblase, die einhergehen mit Blasenkrämpfen und unwillkürlichen Harnverlust. Insbesondere können mit Botox die überaktive Blase mit und ohne Urinverlust, Blasenentleerungsstörungen nach Schlaganfällen, bei multipler Sklerose und bei Rückenmarksverletzungen behandelt werden.

Die Behandlung erfolgt ambulant in einer lokalen Betäubung. Hierbei werden 20 bis 30 Injektionen in die Blasenschleimhaut und den Blasenmuskel vorgenommen. Die Beruhigung der Blase tritt nach 1-2 Wochen ein und hält ungefähr 6 Monate an. Nach 6 Monaten kann die Behandlung wiederholt werden.

Die Behandlung mit Botox ist sehr sicher und nur selten treten Nebenwirkungen ein, wie Kopfschmerzen, Fieber, Durchfall oder eine inkomplette Blasenentleerung bis hin zum Harnverhalt.

Die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen und betragen inklusive des Medikaments 450 €.

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